Klassiker – Der Chelsea Boot

Populär gemacht haben die Beatles den Chelsea Boot, inzwischen ist er ein Unisex-Klassiker. In dieser Saison gibt es ihn in unterschiedlichen Ausführungen – flach, mit Absatz, mit spitzer oder runder Kappe. Das schöne Exemplar von Stella McCartney ist allerdings eher für women only. Wie immer kommt die Designerin ohne den Einsatz tierischer Produkte aus, sie verwendet Kunstleder, das zur Hälfte aus Pflanzenöl produziert wird, die Sohle besteht aus biologisch abbaubarem Gummi und der Absatz aus nachhaltig angebautem Holz. Mein Favorit ist der Chelsea Boot von ACNE, es gibt ihn nicht nur in schwarzem Glattleder, sondern auch aus Wildleder. ACNE Studios ist Mitglied der Fair Wear Foundation und arbeitet darauf hin, die Lieferkette nachhaltig zu gestalten. Der “Jensen Black” hat dreieckige Gummieinsätze am Knöchel und genau die richtige Absatzhöhe, um bequem durch den Herbst zu spazieren. Der Chelsea Boot von hessnatur kommt mit seiner runden Kappe und den ovalen Gummieinsätzen dem Original am nächsten – und ist aus pflanzlich gegerbtem Leder.

oben:

Jensen Black von ACNE Studios, aus 100% Lammleder, Made in Italy, Zum Kaufen hier klicken! Auch aus Wildleder erhältlich!

unten v.l.n.r.:

Stella McCartney Chelsea Boots, aus 100% Nappakunstleder, Made in Spain, Zum Kaufen hier klicken! Auch in schwarz erhältlich!

hessnatur Chelsea Boot, aus 100% pflanzlich gegerbtes Rindsleder aus Deutschland, Made in Portugal, Zum Kaufen hier klicken! Auch in schwarz erhältlich!

Bilder: PR, Style.com

Classic – the bomber jacketIf you´re looking for a transitional jacket like I am, maybe here´s the find to end your hunt. I´ve tracked to bombers that I find absolutely timeless. The above one is by German brand Closed and this is the other gem by Everlane. Click click enjoy!Bomberblouson von Closed, aus 100% Triacetat, Zum Kaufen hier klicken!

Classic – the bomber jacket
If you´re looking for a transitional jacket like I am, maybe here´s the find to end your hunt. I´ve tracked to bombers that I find absolutely timeless. The above one is by German brand Closed and this is the other gem by Everlane. Click click enjoy!

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Interview – Maxine Bédat, Zady.com

Bis auf ein paar Akzente filigranen Goldschmucks ist sie ganz in schwarz gekleidet, zierlich, ihr Händedruck ist fest, ihre Gesten resolut. Maxine Bédat (im Bild links), gerade dreißig geworden, von Beruf Anwältin und glücklich verheiratet, ist eine von zwei Gründerinnen des amerikanischen Online-Stores Zady.com, der heute vor einem Jahr eröffnete. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Soraya Darabi (im Bild rechts) – die beiden kennen sich noch aus der Schule – hat sie Zady entwickelt, mit dem ambitionierten Ziel eine Alternative zur Fast-Fashion zu bieten und die Konsumgewohnheiten der Amerikaner zu ändern. Auf der licht gestalteten Seite Zady.com findet man Jeans, wie die von Imogene + Willie, die komplett in den USA hergestellt werden, angefangen von der Baumwolle bis hin zur letzten Niete, in Handarbeit. Und Baumwollhemden von Steven Alan, einem in modisch-versierten New Yorker Kreisen angesagten Hemdenschneider, der nicht nur schöne Stoffe und Muster verwendet, sondern auch subtile Details platziert, die ihn vom Rest der Herren- und Damenschneider abheben. Seine saisonal unabhängigen Kollektionen produziert er komplett in New York. Aber können Maxine Bédat, Soraya Darabi und ihre fünf Mitstreiterinnen, die in einem winzigen Büro auf der 126. Straße West in New York sitzen, mit ihrem Angebot sorgsam und lokal produzierter Mode wirklich an den Konsumgewohnheiten der Amerikaner rütteln? Maxine Bédat zumindest ist davon überzeugt.

Maxine Bédat (MB): Nach dem Unglück von Rana Plaza hat sich der Blick, den die Menschen auf die Mode haben geändert. (Dort  starben beim Einsturz einer Textilfabrik im April vergangenen Jahres über 1100 Textilarbeiter, Anm.d.Red.)

Fairaporter (FAP): Bist Du sicher? Wenn man sich den täglichen Ansturm bei Billigmode-Ketten wie „Primark“ oder „Forever 21“ anschaut, sieht es eher so aus, als wäre die Katastrophe längst wieder vergessen.

MB: Es gibt aktuelle Studien, zum Beispiel von McKinsey, die belegen, dass die Generation der Millenials – die rund um das Jahr 1980 Geborenen – wissen wollen, woher die Mode stammt die sie tragen. Fast-Fashion interessiert sie nicht, sie wollen gar nicht täglich etwas Neues zum Anziehen kaufen, lieber Stücke, die langlebig sind. Genau das bieten wir ihnen mit Zady an.

FAP: Ihr wollt transparent produzierte Mode anbieten. Was bedeutet das?

MB: Eine Produktion, die nachvollziehbar ist, quasi „vom Baumwollfeld bis zur Haustür“. Wir wollen zeigen, woher die Materialien stammen, die in den Produkten verarbeitet sind. Wir predigen nicht, wir erzählen Geschichten.

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Im Atelier der Designer Matt und Carie entsteht die Jeansmarke Imogene + Willie, die komplett in den USA produziert wird


FAP: Mir fällt auf, dass ihr bei Eurem kuratierten Angebot selten volle Transparenz bietet. Zwar gibt es eine Reihe von Marken, die komplett in den USA produzieren  – was eher kurze Transportwege und vergleichsweise gute ökologische und soziale Standards bedeutet – aber zu den Kriterien, die für Euch maßgeblich sind bei der Auswahl der Marken gehören auch weiche Kriterien wie Langlebigkeit und Materialqualität. Gibt es manchmal Kritik, dass ihr eurem Anspruch nicht gerecht werdet?

MB: Unser Ansatz ist, auf komplette Transparenz hinzuarbeiten. Wir wählen sorgfältig aus, mit wem wir arbeiten. Wir führen mindestens zwei Gespräche in denen wir sehr genau abfragen, wie die Produktion einer Marke organisiert ist, wie die Beziehungen zu beispielsweise den Lieferanten sind. Das Feedback, das wir bekommen ist sehr gut.

FAP: Wer kauft denn auf Zady?

MB: Das ist eine ziemlich große Überraschung für uns gewesen. Wir dachten, es seien hauptsächlich Hipster, die aus den Großstädten oder zumindest dem urbane Raum kommen. Aber so ist es nicht. Zu uns kommen auch Frauen Mitte 50, die im Mittleren Westen leben. Mit ihren Teenie-Töchtern.

FAP: Was unterscheidet Zady von anderen Anbietern von fair gehandelter Mode?

MB: Für uns steht die Ästhetik im Vordergrund. Guter Stil ist für uns unverzichtbar. Die Produkte, die wir anbieten müssen vor allen Dingen schön sein – und aus einer nachhaltigen Produktion stammen.
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Diese schönen Stücke gibt es auf Zady.com: Sweatshirt Cynjin, Schmuck  Kristen Elspeth, Tasche Clare Vivier, Jeans Imogene + Willie

FAP: Ihr habt viel Energie darauf verwendet, Zady in den sozialen Netzwerken zu bewerb
en.

MB: Ja, unsere Community ist das Herzstück von Zady. Jede in unserem siebenköpfigen Team ist mit dem Internet aufgewachsen – über die sozialen Netzwerke zu kommunizieren ist für uns ganz normal. Mit Zady hatten wir das große Glück ohne Marketing und fast ausschließlich über Mundpropaganda zu wachsen.

FAP: Ihr feiert heute euren ersten Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Wie geht es denn jetzt weiter mit Zady?

MB: Unser Ziel ist es, das „Wholefoods“ (einer der größten Biosupermarktketten in Amerika, Anm. d.Red.) der Mode zu werden. Wir sind Teil einer Bewegung, die wächst. Es hat zehn Jahre gedauert, bis sich Slow Food – nachhaltige Ernährung mit Lebensmitteln aus biologischem Anbau – in der Gesellschaft etabliert hat. Und das war, bevor es das Internet gab. Wir glauben, dass es in der Mode schneller gehen wird!

Interview: Alex Bohn

 

 

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Klassiker – die Bomberjacke

Die Bomberjacke hat ihren ersten Auftritt in den 20er Jahren. Ursprünglich ist die Fliegerjacke für Piloten gemacht, die mit offenem Cockpit fliegen, sie ist kurz geschnitten, weil sie im Sitzen getragen wird und aus warmem Material gefertigt, um gegen die Witterung zu schützen. Über den Umweg der Jugendkultur etabliert sich die Bomberjacke als moderner Klassiker, inzwischen wird sie nicht mehr nur mit Dr. Martens-Schuhen, V-Ausschnitt-Pullovern und schmal geschnittenen Jeans getragen, sondern taugt als Allround-Talent. Die schönsten Exemplare der kommenden Saison haben wir hier für Euch zusammengestellt:

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Das deutsche Label Closed interpretiert den Klassiker in schlichtem Schwarz mit silbernen Reißverschlüssen. Geschnitten ist dieses Exemplar wie eine Kreuzung aus Blouson und Bomberjacke und wirkt deswegen eher feminin. Das Familienunternehmen Closed produziert hauptsächlich in Italien und achtet besonders bei den Jeans, die zum Markenzeichen des Hauses gehören, auf nachhaltige Verfahren wie die Ozonwäsche, die Wasser spart.

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Ab dem 10. September bietet Everlane – die wir Euch bereits vorgestellt haben – eine leichte dunkelblaue Bomberjacke für den Übergang. Das Label aus San Francisco hat den Anspruch, für all seine Produkte hundertprozentige Transparenz zu bieten. Sowohl der Ursprung der Rohstoffe, als auch die Fabriken lassen sich über den Online-Auftritt nachvollziehen. Außerdem legt das Label alle Produktionskosten für die Konsumenten detailliert offen. Um die Kosten gering zu halten, verkauft Everlane nur online. 

Bomberblouson von Closed, aus 100% Triacetat, Zum Kaufen hier klicken! 

Bomberjacke von Everlane, aus 100% wasserabweisendem Polyester, Zum Kaufen hier klicken!

Persona Grata – John Patrick
Name: John Patrick
Wie es wurde… In den 70er Jahren besitzt John Patrick einen kleinen Laden, den „The Stolen Kiss“. Dort verkauft er mit einem Freund Secondhand-Kleidung. 1982 entwirft er eine Hutkollektion, die das renommierte New Yorker Kaufhaus Barney´s komplett aufkauft. So stolpert John Patrick in seine Modekarriere. Er selber sagt: „Die nächsten zwanzig Jahre habe ich damit verbracht, herauszufinden wie man eigentlich Kleidung macht.“  
Was es ist… Sein eigenes Label „ORGANIC by John Patrick“  gründet er 2004 in New York. Sein Debüt aber macht er ein Jahr später auf der Fashion Week in Paris. Sein Stil ist minimalistisch, urban und tragbar; Nachhaltigkeit ist ihm von Anfang an wichtig. Deswegen pflegt er von Beginn seiner Karriere an den direkten Kontakt mit seinen Rohstofflieferanten und Produzenten in Peru. Er verzichtet auf Zwischenhändler und bietet komplette Transparenz. Inzwischen hat er seine Produktion in die U.S.A. verlegt, um durch kurze Transportwege den CO2-Ausstoß zu verringern.
Look: John Patrick entwirft Mode, die immer tragbar ist, mit klaren Silhouetten, die er zum Teil in ungewöhnlichen Materialkombinationen umsetzt. Textile Innovationen verfolgt er genau und war einer der ersten Designer, der ein Hemd aus Biobaumwolle nähen ließ. „ Zwei Jahre lang hat es gedauert, bis ich überhaupt das Material dazu hatte“, sagt er, „Ich musste die Fabrik anbetteln, es herzustellen.“
Feel: Für seine Kollektionen verwendet der Designer ausschließlich natürliche und recycelte Materialien wie Bio-Baumwolle, Wolle, Seide und recyceltes Polyester. Die gesamte Produktion findet inzwischen in New York statt.
Motto „Do it. Just go and do it.“
Bilder: oben: Meredith Schwab unten: Resort 2015

Persona Grata – John Patrick

Name: John Patrick

Wie es wurde… In den 70er Jahren besitzt John Patrick einen kleinen Laden, den „The Stolen Kiss“. Dort verkauft er mit einem Freund Secondhand-Kleidung. 1982 entwirft er eine Hutkollektion, die das renommierte New Yorker Kaufhaus Barney´s komplett aufkauft. So stolpert John Patrick in seine Modekarriere. Er selber sagt: „Die nächsten zwanzig Jahre habe ich damit verbracht, herauszufinden wie man eigentlich Kleidung macht.“  

Was es ist… Sein eigenes Label „ORGANIC by John Patrick“  gründet er 2004 in New York. Sein Debüt aber macht er ein Jahr später auf der Fashion Week in Paris. Sein Stil ist minimalistisch, urban und tragbar; Nachhaltigkeit ist ihm von Anfang an wichtig. Deswegen pflegt er von Beginn seiner Karriere an den direkten Kontakt mit seinen Rohstofflieferanten und Produzenten in Peru. Er verzichtet auf Zwischenhändler und bietet komplette Transparenz. Inzwischen hat er seine Produktion in die U.S.A. verlegt, um durch kurze Transportwege den CO2-Ausstoß zu verringern.

Look: John Patrick entwirft Mode, die immer tragbar ist, mit klaren Silhouetten, die er zum Teil in ungewöhnlichen Materialkombinationen umsetzt. Textile Innovationen verfolgt er genau und war einer der ersten Designer, der ein Hemd aus Biobaumwolle nähen ließ. „ Zwei Jahre lang hat es gedauert, bis ich überhaupt das Material dazu hatte“, sagt er, „Ich musste die Fabrik anbetteln, es herzustellen.“

Feel: Für seine Kollektionen verwendet der Designer ausschließlich natürliche und recycelte Materialien wie Bio-Baumwolle, Wolle, Seide und recyceltes Polyester. Die gesamte Produktion findet inzwischen in New York statt.

Motto „Do it. Just go and do it.“


Bilder: oben: Meredith Schwab unten: Resort 2015

Produkt der Woche – Bade-Öl von Aromatheraphy Associates London
Spa, japanische Badezeremonie, römisches Dampfbad – alles wundervoll, aber mir persönlich reicht das schlichte Bad in meiner Badewanne zuhause. Kerzen an – ein bisschen Kitsch muss sein – Musik an und das Wasser so heiss, wie es nur geht. Das i-Tüpfelchen ist der Badezusatz, je nach Stimmung entspannend oder erfrischend. Mir gefällt deswegen das Öl-Set von Aromatheraphy Associates London gut, das aus neun Fläschchen mit verschiedenen Düften besteht. Jede Flasche reicht für ein Bad, Parabene und Chemikalien bleiben natürlich draußen. Mein Favorit für eine dekadent luxuriöses Bad am morgen ist übrigens Revive Morning Bath & Shower Oil, das nach Grapefruit, Rosmarin und Wacholder duftet.– Text by Tanita Hecking
Miniature Bath & Shower Oil Collection, enthält Relax Light, Relax Deep, De-Stress Mind, De-Stress Muscle, Revive Morning, Revive Evening, Support Breathe, Support Equilibrium, Support Lavender und Peppermint, Zum Kaufen hier klicken!

Produkt der Woche – Bade-Öl von Aromatheraphy Associates London

Spa, japanische Badezeremonie, römisches Dampfbad – alles wundervoll, aber mir persönlich reicht das schlichte Bad in meiner Badewanne zuhause. Kerzen an – ein bisschen Kitsch muss sein – Musik an und das Wasser so heiss, wie es nur geht. Das i-Tüpfelchen ist der Badezusatz, je nach Stimmung entspannend oder erfrischend. Mir gefällt deswegen das Öl-Set von Aromatheraphy Associates London gut, das aus neun Fläschchen mit verschiedenen Düften besteht. Jede Flasche reicht für ein Bad, Parabene und Chemikalien bleiben natürlich draußen. Mein Favorit für eine dekadent luxuriöses Bad am morgen ist übrigens Revive Morning Bath & Shower Oil, das nach Grapefruit, Rosmarin und Wacholder duftet.

– Text by Tanita Hecking

Miniature Bath & Shower Oil Collection, enthält Relax Light, Relax Deep, De-Stress Mind, De-Stress Muscle, Revive Morning, Revive Evening, Support Breathe, Support Equilibrium, Support Lavender und Peppermint, Zum Kaufen hier klicken!

4 unter 100 – Ethical Edit

Dies ist ein Anti-Vorurteils-Post. Vorurteil Nummer eins: Nachhaltige Mode sieht piefig aus. Oder spießig. Oder ökig. Oder beides. Seht selbst: Das stimmt nicht. Vorurteil Nummer zwei: Nachhaltige Mode ist abartig teuer und kein Mensch kann sie sich leisten. Stimmt auch nicht, wie unsere heutige Auswahl „Vier unter 100“ zeigt. Bei hessnatur zum Beispiel gibt es diesen streichelweichen Pullover aus australischer Schurwolle, der in Schottland produziert wurde. Auch der Loopschal von hessnatur ist aus 100% Schurwolle gefertigt und in Peru produziert, genau wie die Wolle aus der er gestrickt ist. Falls Ihr eher auf der Suche nach einer neuen Lieblingsjeans seid bietet das Label Monkee Genes eine appetitliche Auswahl unter 100€ – alle aus GOTS-zertifizierter Baumwolle. Das Label arbeitet in Kooperation mit der Soli Association, die darauf achtet, dass die Rohstoffe fair angebaut werden und die Produktion sozial und umweltverträglich gestaltet wird. Für die Shibori/Tie-Dye Fans unter euch – das sind Färbetechniken, die durch Drehen und Pressen verschiedene Muster erzeugt werden – gibt es beim New Yorker Label Upstate ein Seidenshirt, das per Hand gefärbt und in Brooklyn produziert wurde. Und wem das noch nicht reicht: Hier noch ein Hemdenklassiker und eine paar fesche Schuhe. Vorurteile beseitigt? Na bitte!

v.l.n.nr.:
Pullover hessnatur, 100% Schurwolle aus Australien, Made in Schottland, Zum Kaufen hier klicken!
Monkee Genes Jeans, 97% Bio-Baumwolle, 3% Lycra, Made in , Zum Kaufen hier klicken!
Upstate Shirt, 100% Seide, Made in USA, Zum Kaufen hier klicken!
Loopschal hessnatur, 100% Schurwolle aus Peru, Made in Peru, Zum Kaufen hier klicken!

4 unter 100 – Ethical Edit

Dies ist ein Anti-Vorurteils-Post. Vorurteil Nummer eins: Nachhaltige Mode sieht piefig aus. Oder spießig. Oder ökig. Oder beides. Seht selbst: Das stimmt nicht. Vorurteil Nummer zwei: Nachhaltige Mode ist abartig teuer und kein Mensch kann sie sich leisten. Stimmt auch nicht, wie unsere heutige Auswahl „Vier unter 100“ zeigt. Bei hessnatur zum Beispiel gibt es diesen streichelweichen Pullover aus australischer Schurwolle, der in Schottland produziert wurde. Auch der Loopschal von hessnatur ist aus 100% Schurwolle gefertigt und in Peru produziert, genau wie die Wolle aus der er gestrickt ist. Falls Ihr eher auf der Suche nach einer neuen Lieblingsjeans seid bietet das Label Monkee Genes eine appetitliche Auswahl unter 100€ – alle aus GOTS-zertifizierter Baumwolle. Das Label arbeitet in Kooperation mit der Soli Association, die darauf achtet, dass die Rohstoffe fair angebaut werden und die Produktion sozial und umweltverträglich gestaltet wird. Für die Shibori/Tie-Dye Fans unter euch – das sind Färbetechniken, die durch Drehen und Pressen verschiedene Muster erzeugt werden – gibt es beim New Yorker Label Upstate ein Seidenshirt, das per Hand gefärbt und in Brooklyn produziert wurde. Und wem das noch nicht reicht: Hier noch ein Hemdenklassiker und eine paar fesche Schuhe. Vorurteile beseitigt? Na bitte!

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Trend – Kleider und Sneakers

Kleider und High-Heels? Kann man machen, muss man aber nicht. Schöner (und bequemer) sind in dieser Saison zum Cocktailkleid klassisch weiße Stan Smith-Sneaker, oder für die, die Karl Lagerfelds Art School-Exkurs mögen, sogar  die aktuellen Chanel-Turnschuhe. Wer Chanel und Adidas zwar schön, aber nicht nachhaltig gut findet, wird bei dem französischen Label Veja fündig, dessen gesamte Kollektion aus transparenter, nachhaltiger Produktion stammt. Als Obermaterial setzen die Franzosen ausschließlich Biobaumwolle oder pflanzlich gefärbtes Leder ein. Auch das Gummi für die Sohlen ist natürlich (eine absolute Rarität in der Turnschuhproduktion; Bauern im Amazonas ernten es für Veja von den Kautschukbäumen). Sowohl das Sourcing der Rohstoffe als auch die Produktion, die Fair Trade zertifiziert ist – findet in Brasilien statt.  Das Kleid zum Schuh hat die amerikanische Marke Splendid. Sie setzt sich unter anderem für gute Arbeitsbedingungen und gegen Kinderarbeit ein, was von der non-profit Organisation WRAP – Worldwide Responsible Accredited Production – kontrolliert wird. Außerdem verwendet sie Materialien wie Lyocell, eine auf Holz basierende, nachwachsende Faser, die in der Herstellung umweltschonender als beispielsweise Baumwolle ist, weil nur giftfreie Lösungsmittel verwendet werden. Und die Schweden von ACNE Studios, die das ultimative graue Sweatshirt entworfen haben, lassen sich von der Fair Wear Foundation beraten, wie sie ihre Zulieferkette nachhaltig aufstellen.

Falls ihr von Turnschuhen noch nicht genug habt, werft einen Blick auf unseren Edit von TOMs und Lunge. Click Click enjoy!

v.l.n.r.: Splendid Minikleid, aus 100% Rayon, zum Kaufen bitte hier klicken!
Taua Black & White Veja Sneakers, Obermaterial aus 100% Bio-Baumwolle, Sohle aus 100% Gummi von Kautschukbäumen des Amazonas, Made in Brazil, zum Kaufen bitte hier klicken!
Arcade Sun Bellini Anis Sneakers von Veja, Obermaterial aus Bio-Baumwolle und natürlich gefärbtem Leder, Sohle aus 100% Gummi von Kautschukbäumen des Amazonas, Made in Brazil, zum Kaufen bitte hier klicken!
Jerseykleid von Acne, aus 80% Baumwolle und 20% Polyester, Made in zum Kaufen bitte hier klicken!
Bilder oben v.l.n.r.: Acne FW 14, Edun FW 14, Marc by Marc Jacobs FW 14, alle von Style.com, Navy Sailor von Leeloo P auf Lookbook.nu

Trend – Kleider und Sneakers

Kleider und High-Heels? Kann man machen, muss man aber nicht. Schöner (und bequemer) sind in dieser Saison zum Cocktailkleid klassisch weiße Stan Smith-Sneaker, oder für die, die Karl Lagerfelds Art School-Exkurs mögen, sogar  die aktuellen Chanel-Turnschuhe. Wer Chanel und Adidas zwar schön, aber nicht nachhaltig gut findet, wird bei dem französischen Label Veja fündig, dessen gesamte Kollektion aus transparenter, nachhaltiger Produktion stammt. Als Obermaterial setzen die Franzosen ausschließlich Biobaumwolle oder pflanzlich gefärbtes Leder ein. Auch das Gummi für die Sohlen ist natürlich (eine absolute Rarität in der Turnschuhproduktion; Bauern im Amazonas ernten es für Veja von den Kautschukbäumen). Sowohl das Sourcing der Rohstoffe als auch die Produktion, die Fair Trade zertifiziert ist – findet in Brasilien statt.
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Arcade Sun Bellini Anis Sneakers von Veja, Obermaterial aus Bio-Baumwolle und natürlich gefärbtem Leder, Sohle aus 100% Gummi von Kautschukbäumen des Amazonas, Made in Brazil, zum Kaufen bitte hier klicken!

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Bilder oben v.l.n.r.: Acne FW 14, Edun FW 14, Marc by Marc Jacobs FW 14, alle von Style.com, Navy Sailor von Leeloo P auf Lookbook.nu

Wednesday Tune – Whenever I listen to Sharon Kovacs – especially 'My Love' – all I want is to call it a day, put my feet up and enjoy a glas of red. Her voice is my personal relaxant – overdose wanted. What’s your favorite tune to relax? Image by Irving Penn for US Vogue 2005

Wednesday Tune –
Whenever I listen to Sharon Kovacs – especially 'My Love' – all I want is to call it a day, put my feet up and enjoy a glas of red. Her voice is my personal relaxant – overdose wanted. What’s your favorite tune to relax?
 
Image by Irving Penn for US Vogue 2005