Trend – FringesFringes are not just for summer festivals. Joseph Altuzarra had them this summer, Derek Lam for pre-fall in his secondary line 10 Crosby and Proenza Schouler just revamped them for next spring. For your current fix of fringes opt for Gucci. The Italian brand offers both, fringed shoes and bags and produces in accordance with the SA8000, an auditable social certification standard for decent workplaces. (Please see our glossary for detailed info.) At Stella McCartney it’s a subtler look. Here the fringes spice up a LBD. They are made from peace silk, a silk that allows the silk worm to live its full cycle rather than killing it in the process. One last thing to keep in mind: With fringes, less is more. So don´t go on a fringe! (hah!)
from left to right: Gucci tote, made from 100% Neat’s leather, lining 100% cotton, Made in Italy, buy it here!
Stella McCartney dress, main material made from 84 % polyester, 16 % silk, fringes made from 87 % silk, 13 % rayon, lining made from 100 % silk, buy it here!
Gucci sandal, 100% suede, Made in Italy, buy it here!  
Text: Tanita Hecking
Images from left to right:  Proenza Schouler SS15, Derek Lam 10 Crosby Pre-Fall 14, Michael Kors FW14, from Style.com/PR

Trend – Fringes
Fringes are not just for summer festivals. Joseph Altuzarra had them this summer, Derek Lam for pre-fall in his secondary line 10 Crosby and Proenza Schouler just revamped them for next spring. For your current fix of fringes opt for Gucci. The Italian brand offers both, fringed shoes and bags and produces in accordance with the SA8000, an auditable social certification standard for decent workplaces. (Please see our glossary for detailed info.) At Stella McCartney it’s a subtler look. Here the fringes spice up a LBD. They are made from peace silk, a silk that allows the silk worm to live its full cycle rather than killing it in the process.
One last thing to keep in mind: With fringes, less is more. So don´t go on a fringe! (hah!)

from left to right: 
Gucci tote, made from 100% Neat’s leather, lining 100% cotton, Made in Italy, buy it here!

Stella McCartney dress, main material made from 84 % polyester, 16 % silk, fringes made from 87 % silk, 13 % rayon, lining made from 100 % silk, buy it here!

Gucci sandal, 100% suede, Made in Italy, buy it here!  

Text: Tanita Hecking

Images from left to right:  Proenza Schouler SS15, Derek Lam 10 Crosby Pre-Fall 14, Michael Kors FW14, from Style.com/PR

Persona Grata – Bruno Pieters
Name: Bruno Pieters
Wie es wurde… Nach seinem Abschluss an der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen sammelt Bruno Pieters seine ersten Erfahrungen bei Martin Margiela, Thimister und Christian Lacroix in Paris. Im Anschluss wird er Art Director bei Hugo by Hugo Boss, ein Posten, den er nach drei Jahren aufgibt. Er geht auf Weltreise und verbringt Zeit im Süden Indiens. Nach einer zweijährigen Auszeit kehrt seine Lust auf Mode zurück und er gründet seine Marke „Honest by“ über die er sagt: “Zum ersten Mal in meinem Leben, kann ich sagen, dass ich völlig hinter dem stehe, was ich mache.“ 
Was es ist… „honest by“ ist eine Eigenmarke und ein Online-Store, den es seit 2012 gibt. Er produziert eigene Mode und Capsule Kollektionen namhafter Designer. Für alle gilt, dass sie in einer 100 Prozent transparenten Produktion entstehen. Er macht alles öffentlich, vom Preis des Garns bis hin zur Sicherheitsnadel. Und er benennt das Herstellungsland der Mode genaus so wie die Herkunft der Rohstoffe. zu seinem Sortiment gehören auch vegane Produkte.
Look: „Ich möchte niemanden ausschließen“, sagt  er Bruno Pieters und konzentriert sich mit „honest by“ nicht auf einen bestimmten Look. Stattdessen bietet er die Entwürfe unterschiedliche Designer an, mit individueller Handschrift. So will er möglichst viele Leute erreichen. Seine eigene Linie „honest by Bruno Pieters“, ist vergleichsweise schlicht und zitiert Klassiker wie den Trench Coat, die Blue Jeans oder die Bomberjacke.  
Feel: Leder, Horn oder Pelz gibt es nicht bei “honest by”. Die einzigen tierischen Materialien sind aus Seide und Wolle und zwar entweder recycelt oder bio-zertifiziert. Außerdem setzt Bruno Pieters Materialien wie Bio-Baumwolle und recyceltes Polyester ein, die ebenfalls zertifiziert sind. 
Motto: „We believe Fashion is about beauty and that the story behind fashion can be equally beautiful.“
www.honestby.com
Text: Tanita Hecking

Persona Grata – Bruno Pieters

Name: Bruno Pieters

Wie es wurde… Nach seinem Abschluss an der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen sammelt Bruno Pieters seine ersten Erfahrungen bei Martin Margiela, Thimister und Christian Lacroix in Paris. Im Anschluss wird er Art Director bei Hugo by Hugo Boss, ein Posten, den er nach drei Jahren aufgibt. Er geht auf Weltreise und verbringt Zeit im Süden Indiens. Nach einer zweijährigen Auszeit kehrt seine Lust auf Mode zurück und er gründet seine Marke „Honest by“ über die er sagt: “Zum ersten Mal in meinem Leben, kann ich sagen, dass ich völlig hinter dem stehe, was ich mache.“

Was es ist… „honest by“ ist eine Eigenmarke und ein Online-Store, den es seit 2012 gibt. Er produziert eigene Mode und Capsule Kollektionen namhafter Designer. Für alle gilt, dass sie in einer 100 Prozent transparenten Produktion entstehen. Er macht alles öffentlich, vom Preis des Garns bis hin zur Sicherheitsnadel. Und er benennt das Herstellungsland der Mode genaus so wie die Herkunft der Rohstoffe. zu seinem Sortiment gehören auch vegane Produkte.

Look: „Ich möchte niemanden ausschließen“, sagt  er Bruno Pieters und konzentriert sich mit „honest by“ nicht auf einen bestimmten Look. Stattdessen bietet er die Entwürfe unterschiedliche Designer an, mit individueller Handschrift. So will er möglichst viele Leute erreichen. Seine eigene Linie „honest by Bruno Pieters“, ist vergleichsweise schlicht und zitiert Klassiker wie den Trench Coat, die Blue Jeans oder die Bomberjacke.  

Feel: Leder, Horn oder Pelz gibt es nicht bei “honest by”. Die einzigen tierischen Materialien sind aus Seide und Wolle und zwar entweder recycelt oder bio-zertifiziert. Außerdem setzt Bruno Pieters Materialien wie Bio-Baumwolle und recyceltes Polyester ein, die ebenfalls zertifiziert sind. 

Motto: „We believe Fashion is about beauty and that the story behind fashion can be equally beautiful.“

www.honestby.com

Text: Tanita Hecking

Tune of the Week – SinkaneHere´s a fair dose of sunbeams fit into a song for those of you, who, like me, are dreading the end of summer. Sinkane, who´s born Ahmed Gallab, does a beautiful job in blending Sudeanese pop with funk and a tad free jazz. And the dancers in his video "How We Be" are just what I need to get into weekend mode – awesomeness! Have fun!



For those of you who happen to be in Hamburg, Germany this weekend, don´t miss your chance to see Sinkane play live at Reeperbahnfestival on September 20iest!
Image by Lachlan Bailey, french VOGUE

Tune of the Week – Sinkane
Here´s a fair dose of sunbeams fit into a song for those of you, who, like me, are dreading the end of summer. Sinkane, who´s born Ahmed Gallab, does a beautiful job in blending Sudeanese pop with funk and a tad free jazz. And the dancers in his video "How We Be" are just what I need to get into weekend mode – awesomeness! Have fun!

For those of you who happen to be in Hamburg, Germany this weekend, don´t miss your chance to see Sinkane play live at Reeperbahnfestival on September 20iest!

Image by Lachlan Bailey, french VOGUE

Produkt der Woche – Aveda Eyeliner
Kürzlich zeigte Rag&Bone auf der New York Fashion Week eine Variante des Lidstrichs der 50er Jahre. Im Kontrast zu der modern-urbanen Kollektion ist er ein schönes, klassisches Detail. Bei Rag&Bone platziert Make-up Artist, Gucci Westman, ihn auf dem oberen Lid. Gut dafür eignet sich der Aveda Petal Essence Eye Definer. Die cremige Textur – mit Wachs aus Jasminblüten und Geranienblättern – erleichtert das Aufragen. Gut gelingt der Lidstrich besonders dann, wenn man die Augenwinkel straff zieht. Und nicht vergessen: Geduld! Ommm!
Den dazu passenden Concealer gibt’s hier.  
Aveda Petal Essence Eye Definer: Holz aus nachhaltigem FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziertem Waldanbau, natürliche Inhaltsstoffe wie Wachs aus Jasminblüten und Geranienblättern, augenärztlich getestet, Zum Kaufen hier klicken!
Text: Tanita Hecking

Bilder: Rag&Bone FW14 von Style.com, PR

Produkt der Woche – Aveda Eyeliner

Kürzlich zeigte Rag&Bone auf der New York Fashion Week eine Variante des Lidstrichs der 50er Jahre. Im Kontrast zu der modern-urbanen Kollektion ist er ein schönes, klassisches Detail. Bei Rag&Bone platziert Make-up Artist, Gucci Westman, ihn auf dem oberen Lid. Gut dafür eignet sich der Aveda Petal Essence Eye Definer. Die cremige Textur – mit Wachs aus Jasminblüten und Geranienblättern – erleichtert das Aufragen. Gut gelingt der Lidstrich besonders dann, wenn man die Augenwinkel straff zieht. Und nicht vergessen: Geduld! Ommm!

Den dazu passenden Concealer gibt’s hier.  

Aveda Petal Essence Eye Definer: Holz aus nachhaltigem FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziertem Waldanbau, natürliche Inhaltsstoffe wie Wachs aus Jasminblüten und Geranienblättern, augenärztlich getestet, Zum Kaufen hier klicken!

Text: Tanita Hecking

Bilder: Rag&Bone FW14 von Style.com, PR

Facts – Lyocell 
One of the downsides to growing cotton is the enormous water consumption needed in the process. An alternative is organic cotton but yet a better one is Lyocell – called Tencel when manufactured by Lenzing AG – made from the wood pulp of the eucalyptus plant. Unlike Koalas we’re not into eucalyptus for its taste but because once processed into Lyocell it  has the touch and feel of ultra smooth cotton.  Many brands are starting to use Lyocell in their production, among them Calvin Klein and Helmut Lang – offering products like the lovely black skinny and the grey shirt above. A quirky fact on the side: Just like your favorite organic cotton shirt, your future Lyocell one is 100 percent biodegradable. Maybe soon you´ll even be able to eat it.But there´s even more to this environmentally friendly fabric: Non-toxic solvents are used during the production that can be recovered almost entirely and evaporating water is reused during the washing process. And Eucalyptus is a very fast growing plant and renewable resource that doesn’t need bleaching before being processed. Thus only few chemicals have to be used during production. Thumps up! From left to right:Selected SFGLORIA jacket, Made from 100% Lyocell, Click here to buy! 
Calvin Klein button-down shirt, Made from 100% Lyocell, Click here to buy! Helmut Lang jeans, Made from 70% Lyocell, 28% Cotton and 2% Elastane, Click here to buy!
Text: Tanita HeckingSource: ‘Sustainable Fashion and Textiles – Design Journey’ book by Kate Fletcher, 2014
 

Facts – Lyocell 

One of the downsides to growing cotton is the enormous water consumption needed in the process. An alternative is organic cotton but yet a better one is Lyocell – called Tencel when manufactured by Lenzing AG – made from the wood pulp of the eucalyptus plant. Unlike Koalas we’re not into eucalyptus for its taste but because once processed into Lyocell it  has the touch and feel of ultra smooth cotton.  Many brands are starting to use Lyocell in their production, among them Calvin Klein and Helmut Lang – offering products like the lovely black skinny and the grey shirt above. A quirky fact on the side: Just like your favorite organic cotton shirt, your future Lyocell one is 100 percent biodegradable. Maybe soon you´ll even be able to eat it.
But there´s even more to this environmentally friendly fabric: Non-toxic solvents are used during the production that can be recovered almost entirely and evaporating water is reused during the washing process. And Eucalyptus is a very fast growing plant and renewable resource that doesn’t need bleaching before being processed. Thus only few chemicals have to be used during production. Thumps up!

From left to right:
Selected SFGLORIA jacket, Made from 100% Lyocell, Click here to buy! 

Calvin Klein button-down shirt, Made from 100% Lyocell, Click here to buy! 

Helmut Lang
jeans, Made from 70% Lyocell, 28% Cotton and 2% Elastane, Click here to buy!

Text: Tanita Hecking
Source: ‘Sustainable Fashion and Textiles – Design Journey’ book by Kate Fletcher, 2014

 

London Fashion Week – Christopher Raeburn
This designer is yet another proof that sustainable fashion is just as fashionable as conventionally produced fashion. Now that he´s been selected as one of Barney´s Developing Designers you can even buy his designs, often times made from recycled PET or fabric, in one of the most renowned department stores. And while the menswear can be a tad techy – he loves “detail, function and fun“ – he presented a women’s collection that leaned more towards fun. He also went to show that his ongoing obsession with the parka needn´t be tiring at all. My keypiece from his spring/summer 2015 collection is the parka dress with its floral print, followed by a pin-striped bomber jacket.www.christopherraeburn.co.uk/

Images Catwalking.com and PR

London Fashion Week – Christopher Raeburn

This designer is yet another proof that sustainable fashion is just as fashionable as conventionally produced fashion. Now that he´s been selected as one of Barney´s Developing Designers you can even buy his designs, often times made from recycled PET or fabric, in one of the most renowned department stores. And while the menswear can be a tad techy – he loves “detail, function and fun“ – he presented a women’s collection that leaned more towards fun. He also went to show that his ongoing obsession with the parka needn´t be tiring at all. My keypiece from his spring/summer 2015 collection is the parka dress with its floral print, followed by a pin-striped bomber jacket.

www.christopherraeburn.co.uk/

Images Catwalking.com and PR

London Fashion Week – Stella McCartney Impressions

Gestern Abend begrüßte Stella McCartney in der Londoner Organisation für wissenschaftliche Ausbildung - The Royal Institution - Gäste wie die Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, Anna Wintour, die Gründerin von Net-a-porter, Natalie Massenet, ihre Schwester Mary und ihren Vater, Paul McCartney. Im Rahmen der Green Carpet Challenge – die 2009 von Livia Firth und Lucy Siegle ins Leben gerufen wurde, um Nachhaltigkeit in der Modebranche zu etablieren – stellte Stella McCartney ihre Frühjahr-/Sommerkollektion 2015 vor. 
Dabei standen die Models in ihren Roben für Künstler Modell, die während der Präsentation Bleistiftzeichnungen von ihnen anfertigten. Die anderen 13 Models posierten auf einer provisorischen Bühne in Stella McCartneys Entwürfen, für die sie nur recyceltes oder zertifiziert-nachhaltiges Material verwendete.
Images by instagram.com/stellamccartney, instagram.com/dstyleguru, instagram.com/spotding, vogue.co.uk

London Fashion Week – Stella McCartney Impressions

Gestern Abend begrüßte Stella McCartney in der Londoner Organisation für wissenschaftliche Ausbildung - The Royal Institution - Gäste wie die Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, Anna Wintour, die Gründerin von Net-a-porter, Natalie Massenet, ihre Schwester Mary und ihren Vater, Paul McCartney. Im Rahmen der Green Carpet Challenge – die 2009 von Livia Firth und Lucy Siegle ins Leben gerufen wurde, um Nachhaltigkeit in der Modebranche zu etablieren – stellte Stella McCartney ihre Frühjahr-/Sommerkollektion 2015 vor. Dabei standen die Models in ihren Roben für Künstler Modell, die während der Präsentation Bleistiftzeichnungen von ihnen anfertigten. Die anderen 13 Models posierten auf einer provisorischen Bühne in Stella McCartneys Entwürfen, für die sie nur recyceltes oder zertifiziert-nachhaltiges Material verwendete.

Images by instagram.com/stellamccartney, instagram.com/dstyleguru, instagram.com/spotding, vogue.co.uk

Quote of the week – Vivienne Westwood

Quote of the week – Vivienne Westwood

Persona Grata – Danielle Sherman
Vor genau einem Jahr feierte die amerikanische Designerin ihr Debüt bei Edun. Das Interesse an Mode wurde in Danielle Shermans Familie von Generation zu Generation weitergegeben – den Großeltern gehörte das Londoner Label Dollyrocker, der Vater besitzt eine Fabrik für Sportschuhe. So führte auch ihr Weg in die Mode und inzwischen hat sie einiges vorzuweisen: Bachelor of Fine Arts in Arts History von der New York University – zuvor studierte sie auch an der Parsons und am Fashion Institute of Technology – Mitgründung des Labels The Row – mit ihren Kindheitsfreundinnen Mary-Kate und Ashley Olsen – und ehemaliger kreativer Kopf bei T by Alexander Wang. Nun ist sie beim nachhaltigen Label Edun angekommen, das 2005 von der Aktivistin Ali Hewson und ihrem Mann Bono – Mitglied der Rockband U2 – gegründet wurde und Teil des LVMH Konzerns ist. Ziel des Labels: in Afrika eine kreative Plattform zu schaffen, die die Menschen und den Handel unterstützt. Seit 2009 existiert die CCIU – Conservation Cotton Initiative Uganda – die Bauern in Uganda fördert. Danielle Sherman ist die Nachfolgerin von Sharon Wauchob, die seit 2009 bei Edun die Fäden in der Hand hielt. Sherman übersetzt nun T by Alexander Wang auf Edun und zeigt die The Row Ästhetik in abgewandter Form. Das heißt konkret: fließende Silhouetten, Materialmix und grafische Prints. In der Herbst-/Winterkollektion 2014 entstanden so zum Beispiel gewebte Ledertops mit schwarz-weißem Muster. Für die Kollektionen fängt Shermans Recherche dort an, wo die Kollektion auch zu 85 Prozent gefertigt wird: in Afrika. Speziell für die grafischen Prints lässt sie sich in Afrika inspirieren – in der Frühjahr-/Sommerkollektion 2015 verwendet sie Kreise, die von Kponyungo Masken, mit denen Stämme an der Elfenbeinküste Geister abwehren, inspiriert sind. Vor Ort sucht Sherman aber nicht nur nach Inspirationen, sondern auch nach Kooperationsmöglichkeiten mit afrikanischen Künstlern und recherchiert Handwerkstechniken und Materialien. Vor allem lockersitzende T-Shirts etablierte sie bei Edun, die an den Seiten hoch aufgeschlitzt sind – perfekt zum Reinstecken in Jeans und Co. Auch privat ist das übrigens ihr Lieblingslook – Dank ihrer Kindheit in Kalifornien.
Text: Tanita Hecking
Images Todd Selby, Instagram

Persona Grata – Danielle Sherman

Vor genau einem Jahr feierte die amerikanische Designerin ihr Debüt bei Edun. Das Interesse an Mode wurde in Danielle Shermans Familie von Generation zu Generation weitergegeben – den Großeltern gehörte das Londoner Label Dollyrocker, der Vater besitzt eine Fabrik für Sportschuhe. So führte auch ihr Weg in die Mode und inzwischen hat sie einiges vorzuweisen: Bachelor of Fine Arts in Arts History von der New York University – zuvor studierte sie auch an der Parsons und am Fashion Institute of Technology – Mitgründung des Labels The Row – mit ihren Kindheitsfreundinnen Mary-Kate und Ashley Olsen – und ehemaliger kreativer Kopf bei T by Alexander Wang. Nun ist sie beim nachhaltigen Label Edun angekommen, das 2005 von der Aktivistin Ali Hewson und ihrem Mann Bono – Mitglied der Rockband U2 – gegründet wurde und Teil des LVMH Konzerns ist. Ziel des Labels: in Afrika eine kreative Plattform zu schaffen, die die Menschen und den Handel unterstützt. Seit 2009 existiert die CCIU – Conservation Cotton Initiative Uganda – die Bauern in Uganda fördert. Danielle Sherman ist die Nachfolgerin von Sharon Wauchob, die seit 2009 bei Edun die Fäden in der Hand hielt. Sherman übersetzt nun T by Alexander Wang auf Edun und zeigt die The Row Ästhetik in abgewandter Form. Das heißt konkret: fließende Silhouetten, Materialmix und grafische Prints. In der Herbst-/Winterkollektion 2014 entstanden so zum Beispiel gewebte Ledertops mit schwarz-weißem Muster. Für die Kollektionen fängt Shermans Recherche dort an, wo die Kollektion auch zu 85 Prozent gefertigt wird: in Afrika. Speziell für die grafischen Prints lässt sie sich in Afrika inspirieren – in der Frühjahr-/Sommerkollektion 2015 verwendet sie Kreise, die von Kponyungo Masken, mit denen Stämme an der Elfenbeinküste Geister abwehren, inspiriert sind. Vor Ort sucht Sherman aber nicht nur nach Inspirationen, sondern auch nach Kooperationsmöglichkeiten mit afrikanischen Künstlern und recherchiert Handwerkstechniken und Materialien. Vor allem lockersitzende T-Shirts etablierte sie bei Edun, die an den Seiten hoch aufgeschlitzt sind – perfekt zum Reinstecken in Jeans und Co. Auch privat ist das übrigens ihr Lieblingslook – Dank ihrer Kindheit in Kalifornien.

Text: Tanita Hecking

Images Todd Selby, Instagram